Kostenloser Versand ab € 50,- Bestellwert
7,5% Rabatt ab € 75,- Bestellwert
Morgens bestellt, am gleichen Tag versandt*
Kostenlose Hotline 0800 123 454 321

Was erwartet mich beim Umstieg auf die E-Zigarette?

Wer mit dem Rauchen aufhört, muss eine Zeit lang mit körperlichen und seelischen Entzugssymptomen umgehen. Während der Umstellung können sich vorübergehend körperliche Symptome zeigen, weil der Körper sich vom Zigarettenkonsum erholt.

Die E-Zigarette ist deshalb so erfolgreich bei der Entwöhnung, weil wegen der weiteren Gabe von Nikotin keine starken Entzugssymptome auftreten. Auch die Gewohnheiten müssen nicht geändert werden. Dennoch erfordert der Wechsel zur E-Zigarette Änderungsbereitschaft und einen gewissen Durchhaltewillen, denn Dampfen ist etwas anderes als Rauchen.

In diesem Artikel gehen wir auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Rauchstopps mit und ohne E-Zigarette ein. Wir erklären, worauf Sie sich mit der E-Zigarette einlassen, und welche Veränderungen Sie durch den Wechsel erwarten können. Eine detaillierte Betrachtung gesundheitlicher Aspekte lassen wir in diesem Artikel außen vor, hier geht es konkret um das kurz- und mittelfristige Erlebnis des Wechsels.

Husten und Kurzatmigkeit verbessern sich nach der Eingewöhnung

Zu den häufigsten Folgen des Rauchens gehören Atemwegsentzündungen, zerstörte Lungenbläschen und ein geschädigter Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege. Nach dem Rauchstopp erholt sich das Atmungssystem.

Symptome der Kurzatmigkeit verbessern sich rasch, und die körperliche Leistungsfähigkeit steigt an. Bereits nach etwa drei Monaten bereiten körperliche Alltagsbelastungen wie Treppensteigen oder moderater Sport keine Probleme mehr.

Der Raucherhusten wird zunächst nur kurzfristig besser. Während sich die Selbstreinigung des Atmungssystems erholt, kehrt der Husten bei den meisten Ex-Rauchern zeitweilig zurück, weil bei der Reinigung mehr Material gelöst wird, als die noch immer verklebten und nicht vollständig wiederhergestellten Flimmerhärchen abtransportieren können. Deshalb kommt es zum Abhusten. Dabei ist Geduld gefordert: Es kann durchaus 12 bis 15 Monate dauern, bis der Husten  verschwunden ist.

Man sollte meinen, dass eine Raucherlunge so "abgehärtet" ist, dass der Umstieg auf die E-Zigarette problemlos möglich ist. Dennoch empfehlen wir für den Einstieg eine E-Zigarette mit eher moderater Dampfentwicklung. Viele Umsteiger berichten nämlich, dass sie von der E-Zigarette anfangs einige Tage husten mussten. Eine Eingewöhnung ist nötig.

Dampf ist etwas anderes als Zigarettenrauch. Auch in der Dampfsauna haben Raucher oft Probleme. Der Dampf der E-Zigarette enthält anders als Zigarettenrauch keine Zusatzstoffe zur Beruhigung der Atemwege. Das Nikotin sorgt für ein Kratzen im Hals. Gleiches gilt für die in E-Liquids enthaltene Trägersubstanz Propylenglykol. Erfahrene Dampfer schätzen das Kratzen und bezeichnen es als "Throat Hit", den Knall im Hals. Der Throat Hit beschreibt das Gefühl, "etwas Richtiges" zu inhalieren und nicht nur Luft. Nach etwa sieben bis zehn Tagen sollte das Ziehen an der E-Zigarette keinen Husten mehr auslösen.

Sollte sich der Hustenreiz nach dieser Zeit nicht legen, sollte ein Arzt kontrollieren, ob eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Propylenglykol vorliegt. Diese kommen nur sehr selten vor, aber sicher ist sicher. In diesem Fall empfehlen wir E-Liquids, die weniger oder gar kein Propylenglykol enthalten. 

Haut, Mund und Zahnfleisch

Durch die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs ist das Zahnfleisch von Rauchern schlecht durchblutet. Zahnärzte werden nicht müde, Rauchern das Aufhören zu empfehlen, um ernsthafte Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis zu vermeiden. Nach dem Rauchstopp erholt sich der Körper und die Durchblutung verbessert sich. Dabei kann es zu gelegentlichem leichten Zahnfleischbluten kommen. In der Regel erholt sich das Zahnfleisch aber bald soweit, dass die Neigung zu bluten vergeht.

Beim Umstieg auf die E-Zigarette kommt es vor, dass die Neigung zu Zahnfleischbluten stärker ausgeprägt ist als beim vollständigen Verzicht. Das könnte daran liegen, dass die Hauptbestandteile von E-Liquids hygroskopisch wirken, sie ziehen Wasser an. E-Zigaretten Einsteiger berichten weiter häufiger von Mundtrockenheit. Um diese zu verhindern, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Die meisten Menschen trinken weniger als optimal wäre. Der Körper benötigt 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Gewicht, also etwa zwei bis drei Liter am Tag. Dampfer sollten besonders darauf achten, genug zu trinken.

Durch den Rauchstopp verbessert sich die Durchblutung des ganzen Körpers, auch die der Haut. Sie wirkt rosiger und gesünder. Nach ein paar Monaten als Dampfer haben Sie einen Teint wie ein Nichtraucher. Die typische Gesichtsfarbe, an der man Raucher schon aus der Ferne erkennt, verschwindet vollständig.

Geruch, Geschmack und Gewicht

Nach dem Rauchstopp erholen sich die geschädigten Geschmacks- und Geruchsnerven rasch. Das Essen schmeckt und riecht wieder deutlich besser. Bei einem vollständigen Verzicht auf Zigaretten entfällt die appetitzügelnde Wirkung des Nikotins. Viele ehemaligen Rauchern essen deshalb mehr, insbesondere fett- und zuckerhaltige Lebensmittel. In der Folge kommt es zu einer Zunahme des Körpergewichts.

Beim Umstieg auf die E-Zigarette verbessert sich der Geschmacks- und Geruchssinn genauso wie beim vollständigen Entzug. Das Nikotin als Appetitzügler bleibt aber erhalten. Auch Dampfern macht das Essen wieder Freude, von Fressattacken und besonderem Heißhunger auf Fettes und Süßes bleiben sie aber zumeist verschont. Dampfer nehmen in aller Regel nicht zu, die gute Figur bleibt ihnen erhalten.

Der Umstieg lohnt sich

Mit der E-Zigarette können Sie das Rauchen aufgeben, ohne dass Sie durch den Entzug reizbar, nervös oder gar aggressiv werden. Es kann sein, dass Sie am Anfang beim Ziehen husten müssen, aber das legt sich rasch. Danach erleben Sie subjektiv die gleiche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes wie ein Nichtraucher: Kurzatmigkeit und Husten verschwinden, und die körperliche Leistungsfähigkeit kehrt zurück. Das Essen schmeckt wieder gut und riecht wunderbar. Genau wie Sie, Ihre Kleidung und Ihre Wohnung.

Verzichten müssen Sie lediglich auf den Knall im Kopf, die schnelle Anflutung des Nikotins im Gehirn. Und natürlich ist eine Umgewöhnung in der Logistik nötig. Wichtige Alltagsfragen sind, ob der Akku geladen und genug E-Liquid vorhanden ist. Schließlich möchten Sie nicht gezwungen sein, im nächsten Laden Zigaretten zu kaufen, weil der Strom ausgegangen ist.

Zuletzt angesehen