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E-Zigarette genauso gefährlich wie Tabak? Tagesschau veröffentlicht unwahren Artikel!

Am 17. Dezember 2019 hat die Tagesschau auf Ihrer Webseite einen Artikel mit der Aussage "E-Zigarette genauso schädlich wie Tabak" veröffentlicht. Der Artikel bezieht sich auf eine neue Studie aus San Francisco. Prof. Dr. Stanton Glantz behauptet, dass E-Zigaretten vermehrt zu chronischen Lungenerkrankungen führen.

Es ist sehr bedauerlich, dass nun auch die Tagesschau offenbar dazu übergeht, Ihre Meldungen möglichst reißerisch zu gestalten, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Schon der Titel des Artikels ist falsch. Die Studie behauptet nicht, dass E-Zigaretten so schädlich wie Tabak seien. Auch die Autoren vertreten diese Ansicht nicht. Laut der Studie tragen Raucher statistisch ein 2,5 mal höheres Risiko, eine chronische Lungenkrankheit zu bekommen, bei Dampfern ist das Risiko aber nur 1,3 mal höher als bei einem Nichtraucher. Das Risiko, Lungenkrebs und kardiovaskuläre Krankheiten zu erleiden, ist bei Dampfern bedeutend geringer als bei Rauchern. Von einem Risiko durch die E-Zigarette, das vergleichbar dem Risiko der Tabakzigarette wäre, kann also keine Rede sein.

Dementsprechend gibt es ein deutliches negatives Echo auf die Berichterstattung der Tagesschau. So rügt Dr. Ute Mohns, die Leiterin der Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, die Tagesschau mit deutlichen Worten über Twitter: "Liebe @tagesschau, habt Ihr die Studie überhaupt gelesen? Seit wann ist 1,3 (Risikoschätzer für E-Zigaretten) gleich 2,6 (Risikoschätzer für Tabakzigarettten)? Abgesehen davon gibt die Studie klare Hinweise auf reverse Kausabilität: Lungenprobleme führen zum Umstieg auf die E-Zigarette." Mit dem letzten Satz geht Frau Dr. Mohns darauf ein, dass aus der Studie nicht abgeleitet werden kann, dass die Lungenerkrankungen durch die E-Zigarette verursacht werden. Vielmehr steigen Raucher, die bereits erkrankt sind, deswegen auf die E-Zigarette um. Viele andere Wissenschaftler aus aller Welt kritisieren die Studie selbst.

Die Studie wurde am 16. Dezember 2019 veröffentlicht. Unmittelbar danach erschien der Artikel der Tagesschau. Es drängt sich daher der Verdacht auf, dass der Artikel ohne eingehende Prüfung der Studie verfasst wurde. Der verantwortliche Korrepondent Marcus Schuler, der den Artikel verfasst hat, ist weiter studierter Politikwissenschaftler. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er nicht qualifiziert, die Studie fachlich und methodisch zu bewerten.

Joey Hoffmann, seines Zeichens Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru, hat auf der Facebook-Seite der Tagesschau in einem Kommentar ebenfalls zu dem Artikel Stellung genommen. Die Tagesschau-Redaktion hat diese Stellungnahme entfernt. In seinem Artikel auf vapers.guru geht Herr Hoffmann nun detailliert auf die Mängel der Tagesschau-Berichterstattung und die Aussagekraft der Studie ein. Wir möchten Ihnen diesen Artikel ans Herz legen.

Wir bei vapee.de finden es sehr bedauerlich, dass die E-Zigarette immer wieder zum Ziel massiver öffentlicher Angriffe wird. Auf der anderen Seite werden neue Produkte der Tabakindustrie steuersubventioniert in den Markt gedrückt. Um zum Beispiel herauszufinden, dass der Tabakerhitzer IQOS der Gesundheit nicht gut tut, reicht der konsequente Selbstversuch. Studien braucht es dazu nicht.  Wir haben berichtet. Zusammen mit Nikotinkaugummis und Nikotinpflastern werden schädliche Produkte wie IQOS durch eine schlechte Presse für die E-Zigarette gefördert.

Prof. Dr. Stanton Glantz arbeitet mit dem Pharmakonzern Johnson & Johnson, der Nikotinpflaster herstellt, eng zusammen. Das wundert uns nicht. Dass die Tagesschau aber davon absieht, Hintergrundrecherchen anzustellen, wundert uns schon. Die Tagesschau galt uns bei vapee.de bisher als eine vergleichsweise seriöse Informationsquelle. Große Macht bedeutet große Verantwortung. Es wäre schade, wenn nun auch die Tagesschau-Redaktion das Augenmaß verlöre und Sensation für wichtiger als seriös recherchierte Information hielte.

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