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Inhaltsstoffe von E-Liquid

Die wichtigste Information zur Zusammensetzung von E-Liquids ist für Sie als Raucher, dass Sie alle Inhaltsstoffe des Dampfes einer E-Zigarette bereits rauchen. Sämtliche Inhaltsstoffe des Dampfs sind im Zigarettenrauch enthalten!

Mit dem Umstieg lassen Sie aber mehrere tausend andere Substanzen, die der Zigarettenrauch zusätzlich enthält,  in Zukunft aus. 90 davon sind als krebserregend eingestuft. Viele weitere sind nachgewiesen gesundheitsschädlich und verursachen Krankheiten. Außerdem ist Zigarettenrauch sehr stark mit Feinstaub belastet.

Verzichten Sie auf den Tabakrauch und es geht Ihnen in kurzer Zeit deutlich besser!

Woraus besteht E-Liquid im Einzelnen?

E-Liquid besteht aus einer Trägerflüssigkeit, der sogenannten Basis (englisch: base). Für den Geschmack sorgen Aromastoffe aus der Lebensmittelindustrie. Manche E-Liquids werden mit Lebensmittelfarbstoffen eingefärbt.

In E-Liquids ist in der Regel Nikotin enthalten. Sie wählen beim Kauf den Nikotingehalt aus. Die meisten E-Liquids sind auch nikotinfrei erhältlich.

Die Basis besteht aus folgenden Substanzen, die in verschiedenen Mischungsverhältnissen angeboten werden, wobei die eine oder andere Komponente auch fehlen kann:

  • Propylenglykol (PG)
  • pflanzliches Glycerin (VG, vegetable glycerine)
  • chemisch reines Wasser


Die meisten E-Liquids haben eine Basis aus Propylenglykol und pflanzlichem Glycerin.

Wasser wurde früher häufiger zugesetzt, um das Liquid dünnflüssiger zu machen. Heute findet man es seltener. Die Verdampfer und Verdampferköpfe haben sich technisch weiterentwickelt. Moderne Verdampfer haben kaum noch Probleme mit etwas zähflüssigeren E-Liquids.

Die Inhaltsstoffe von E-Liquid im Detail

Propylenglykol

Propylenglykol ist der umgangssprachliche Name für 1,2-Propandiol. PG ist eine klare, farblose und nahezu geruchlose Flüssigkeit. Die Substanz ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff E1520 für verschiedene Zwecke zugelassen.

Im E-Liquid fungiert Propylenglykol als Geschmacksträger. Der Stoff bindet die Aromastoffe und verteilt sie gleichmäßig in der Flüssigkeit. Gleichzeitig trägt Propylenglykol zur Dampfbildung bei, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß wie das pflanzliche Glycerin.

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Sie finden Propylenglykol auch im Zigarettentabak und im Tabak für die Wasserpfeife. Der Stoff wird dort wegen seiner stark hygroskopischen Eigenschaft eingesetzt. Er bindet Wasser und hält so den Tabak feucht.

Gemäß der Tabakverordnung darf der Anteil von Feuchthaltemitteln im Tabakrauch 5% nicht übersteigen.

Pflanzliches Glycerin

Glycerin ist der umgangssprachliche Name für Propan-1,2,3-triol. VG ist eine farb- und geruchlose Flüssigkeit. Sie wirkt hygroskopisch, bindet also Wasser, ist leicht zähflüssig und hat einen leicht süßlichen Geschmack. Die Substanz ist in der EU als Lebensmittelzusatz stoff E422 zugelassen.

Im E-Liquid sorgt das pflanzliche Glycerin dafür, die Dampfleistung zu verbessern. Glycerin bildet unter Hitzeeinwirkung dichten, weißen Dampf.

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Zigarettentabak und Tabak für die Wasserpfeife enthält Glycerin. Der Stoff wird dem Tabak zugesetzt, weil er unter Hitzeeinwirkung Dampf produziert und so den Zigarettenrauch weicher macht. Außerdem verhindert Glycerin zusammen mit Propylenglykol, dass der Tabak austrocknet.


Aromen und Zusatzstoffe

Für Geschmack und Farbe werden E-Liquids Lebensmittelaromen und Lebensmittelfarbstoffe zugesetzt.

Bei der Vielzahl von Substanzen, mit denen hier gearbeitet wird, wäre es fahrlässig zu behaupten, diese seien gesundheitlich unbedenklich. Hierzu ist noch wenig bekannt.

Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass der Hersteller in Europa zugelassene Aromen und Farbstoffe einsetzt, und verzichten Sie auf Billigprodukte unklarer Herkunft.

Dann haben Sie es im E-Liquid mit den gleichen Substanzen zu tun, die Sie in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln und Kosmetikprodukten finden, und die als unbedenklich gelten.

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Aromen und viele weitere Zusatzstoffe sind ebenfalls Bestandteil von Zigarettentabak und Shishatabak. Bei Zigaretten ist unklar, inwieweit die Zulassung eines Aroma- oder anderen Zusatzstoffs auch dann gilt, wenn dieser verbrannt und eingeatmet wird.

Einige der Zusatzstoffe im Tabak sorgen für eine schnellere Aufnahme des Nikotins in den Blutkreislauf und damit für ein rascheres Anfluten des Nikitons im Gehirn (Ammoniak ist ein Beispiel). Sie werden dem Tabak zugesetzt, um die suchtbildende Wirkung der Zigarette zu verstärken.

Wenn Sie an der E-Zigarette ziehen, "knallt" das Nikotin nicht sofort im Kopf. E-Liquids haben keine Inhaltsstoffe, um die Resorption des Nikotins zu verbessern. Seien Sie bitte darauf gefasst, dass das Nikotin etwas länger braucht, bis es wirkt.

Nikotin

Nikotin ist eine Substanz, die in der Natur in den Blättern der Tabakpflanze und in verschwindend geringer Konzentration auch in verschiedenen Nachtschattengewächsen vorkommt. 500 kg Kartoffeln z.B. enthalten zusammen etwa 1 mg Nikotin.

Nikotin wirkt in geringer Dosierung anregend, in mittlerer Dosierung entspannend. Erst in sehr hoher Konzentration, wie sie weder durch das Rauchen noch durch das Dampfen erreicht werden kann, ist Nikotin giftig für Menschen.

Nikotin macht süchtig. Besonders stark ist die Suchtbildung, wenn das Nikotin über den Tabakrauch aufgenommen wird. Zigarettentabak werden Stoffe zugesetzt, um die Suchtwirkung zu verstärken. Gebundenes Nikotin in E-Zigaretten hat eine deutlich geringere Suchtwirkung.

Interessant für Sie als Raucher

Nikotin ist nach aktuellem Stand der Forschung nicht krebserregend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt Nikotin nicht auf der Liste kanzerogener Substanzen.

Das hohe Risiko, als Raucher - im schlimmsten Falle sogar tödlich - zu erkranken, wird von den anderen Inhaltsstoffen des Tabakrauchs bestimmt. Sie rauchen wegen des Nikotins, aber Sie sterben am Tabakrauch.


Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen

Wenn Sie sich die Zähne putzen, Make-Up auflegen, sich ein Fertiggericht warm machen, in die Disco gehen oder eine Tablette einnehmen: Fast immer haben Sie mit Propylenglykol, Glycerin und Aromastoffen zu tun.

Nikotin

Nikotin wird häufig als "Nervengift" bezeichnet. Dadurch kann der Eindruck entstehen, Nikotin sei eine Substanz, die unabhängig von irgendwelchen Rahmenbedingungen und bei jeder Dosierung, giftig wirkt, also ausschließlich schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus entfaltet. Die Wissenschaft kennt  solche "unbedingten" Gifte nicht. Erst die Dosis macht das Gift. Diese Redewendung entspricht der Lehre der modernen Toxikologie. Kochsalz, Koffein, Zucker und eben auch Nikotin wirken bei geeignet hoher Dosierung tödlich auf den Menschen. Bei üblicher Dosierung aber ist keine dieser Substanzen für einen gesunden Menschen giftig. Die Behauptung, eine Substanz sei ein Gift, ist ohne die Angabe einer Dosis sinnlos.  

Sowohl beim Rauchen als auch beim Dampfen imitiert das aufgenommene Nikotin den Neurotransmitter Acetylcholin,  indem es im Gehirn an Rezeptoren für diesen Botenstoff andockt. Bei üblicher Dosierung entstehen dadurch positive Effekte, vor allem die Verbesserung kognitiver Funktionen wie Lernen, Gedächtnis und Konzentration. Das ist keine Giftwirkung.

Prof.-Dr. Bernhard-Michael Mayer, Bereichsleiter der Pharmakologie und Toxikologie der Karl-Franzens-Universität Graz, zieht in seinem Aufsatz zur Frage, ob Nikotin ein Gift ist, das folgende Resumee:

"Zusammenfassend können wir also festhalten, dass Nikotin im wissenschaftlichen Sinn kein Gift ist, weil es "Gifte an sich" nicht gibt, aber auch im allgemeinen Sprachgebrauch nicht als "Gift" zu bezeichnen ist, weil es in üblicher Dosierung positive Effekte hat und die "Giftwirkung" erst bei massiver Überdosierung auftritt, die nur durch Mißbrauch erreicht wird."

Diese Aussagen beziehen sich auf gesunde Menschen. Wird Nikotin über die Zigarette oder E-Zigarette inhaliert, bewirkt es für einige Minuten eine Gefäßverengung und Blutdrucksteigerung. Wenn Sie an einer Herz- oder Gefäßerkrankung leiden oder Probleme mit hohem Blutdruck haben, sollten Sie deshalb die Substanz am besten ganz meiden.

Aroma- und Farbstoffe

Die Hersteller von E-Liquids machen leider ein großes Geheimnis aus Ihren Geschmacksrezepten. Welche Aroma- und Farbstoffe drin sind, erfährt man nicht im Detail. Im europäischen Markt sind nikotinhaltige E-Liquids reguliert. Es dürfen nur zugelassene Lebensmittelaromen und -farbstoffe verwendet werden. Der E-Zigarette wird ein um 95% geringeres gesundheitliches Risiko zugeschrieben als der Tabakzigarette. Das Restrisiko von 5% liegt zum guten Teil bei diesen Zusatzstoffen.

So wird aktuell zum Beispiel der Zuckerersatzstoff Sucralose diskutiert, der in manchen sehr süßen E-Liquids verwendet wird. In einer Stellungnahme vom April dieses Jahres hat das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) darauf hingewiesen, dass beim Erhitzen dieser Substanz über 120 Grad Celsius schädliche Substanzen entstehen können. Von dieser Stellungnahme betroffen seien die industriellen Herstellungsverfahren von sucralosehaltigen Lebensmitteln sowie der häusliche Einsatz von Sucralose beim Kochen und Backen. Aber auch beim Dampfen entstehen diese Temperaturen. Eine abschließende Bewertung des gesundheitlichen Risikos ist laut BfR noch nicht möglich, es regt weitere Forschung an. Wenn Sie wegen Sucralose besorgt sind, vermeiden Sie am besten sehr süße E-Liquids.

Generell: Wenn Sie feststellen, dass Sie ein E-Liquid nicht vertragen, wechseln Sie zu einer anderen Sorte oder Marke. Die Auswahl ist riesig. Eine Kundin hat uns berichtet, dass die meisten Liquids mit Vanillegeschmack ihre Atemwege reizen. Sie nimmt jetzt etwas anderes. Ich selbst kenne das gleiche bei einem ganz bestimmten Produkt mit Doppelapfel-Geschmack. Mit Doppelapfel eines anderen Herstellers komme ich gut klar. Es ist anzunehmen, dass auch in Zukunft der eine andere Zusatzstoff diskutiert werden muss. Es ist ein nötiger Lernprozess mit einem im Vergleich zum Rauchen um 95% kleineren Gesundheitsrisiko. Das Risiko durch Zusatzstoffe ist dabei bereits berücksichtigt.

Propylenglykol

Propylenglykol hat eine Reihe nützlicher Eigenschaften, die für die Lebensmittel- und Arzneimittelindustrie interessant sind:

  • verbindet und stabilisiert unlösliche Flüssigkeiten, wirkt also als Emulgator
  • hilft bei der Bindung und dem Transport anderer Substanzen (Aroma- und Farbstoffe im E-Liquid)
  • hält und löst Wirkstoffe gleichmäßig in einem Medium (Aroma- und Farbstoffe im E-Liquid)
  • zieht stark Wasser/Feuchtigkeit an (hygroskopisch)
  • wirkt antimikrobiell


Im E-Liquid fungiert Propylenglykol als Geschmacksträger. Der Stoff bindet die Aromastoffe und verteilt sie gleichmäßig in der Flüssigkeit.

Wo wird Propylenglykol noch eingesetzt?

Propylenglykol hat viele Einsatzgebiete. Der Stoff darf als Trägerstoff für Hilfsstoffe eingesetzt werden. Dazu gehören Enzyme, Antioxidationsmittel, Farbstoffe und Aromen. Es existieren für Propylenglykol  industrielle Einsatzzwecke, etwa als Wärmeträger in Solarsystemen. Diese stellen wir hier nicht im Einzelnen dar. 

Sie kommen im täglichen Leben aber an vielen Stellen mit Propylenglykol in Kontakt:

  • Lebensmittel
    In der Herstellung von Lebensmittelaromen wird Propylenglykol als Trägersubstanz verwendet. Für Kaugummis und Nahrungsergänzungsmittel ist Propylenglykol in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E1520 zugelassen.

  • Hygiene / Kosmetik
    Propylenglykol ist Bestandteil vieler Kosmetik- und Hygieneprodukte. Dazu gehören Make-Up, Hautcremes, Deo, Zahnpasta, Mundwasser. Er dient als Feuchthaltemittel und fördert die Bildung von Emulsionen aus Wasser in Öl. Da Propylenglykol antimikrobiell wirkt, kann auf den Zusatz weiterer Konservierungsmittel häufig verzichtet werden.

  • Arzneimittel
    In der Rezeptur von Arzneimitteln spielt Propylenglykol eine wichtige Rolle als Träger der Wirksubstanzen. Der Stoff sorgt bei Salben für die Stabilität der Mischung der Komponenten. Weiter kann er die Aufnahme der Wirkstoffe in den Körper (Resorption) verbessern. Propylenglykol ist Bestandteil von Inhalationspräparaten (z.B. Asthma-Sprays) und trägt dort zur gleichmäßigen Verteilung der Wirkstoffe im Aerosol bei.
     
  • Unterhaltung
    Propylenglykol ist Bestandteil von Flüssigkeiten zur Erzeugung von Bühnennebel im Theater, auf Konzerten oder in der Discothek.

  • Tabak
    Propylenglykol wird Zigarettentabak und Shishatabak wegen seiner stark hygroskopischen Wirkung beigemischt. Es bindet Wasser und hält so den Tabak feucht.

  • Feuchthaltesysteme
    In Wasser gelöst wird Propylenglykol in Feuchthaltesystemen eingesetzt, etwa in Humidoren für Zigarren.

Glycerin

Glycerin ist in allen Fetten und fetten Ölen chemisch gebunden vorhanden. Die Substanz ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E422 zugelassen. Sie gilt als gesundheitlich unbedenklich und ist in den USA und in Europa ohne Höchstmengenbeschränkung freigegeben.

Wo wird Glycerin noch eingesetzt?

Glycerin ist in allen Fetten und fetten Ölen chemisch gebunden vorhanden. Es kommt in diesen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz:

  • Lebensmittel
    Glycerin ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E422 zugelassen. Es wird zur Feuchthaltung und zur Süßung eingesetzt, etwa bei Kaugummi oder Trockenobst.

  • Hygiene / Kosmetik
    In Kosmetikartikeln ist Glycerin als Feuchtigkeitsspender enthalten. Auch einige Zahnpasten enthalten Glycerin.

  • Medizin
    In der Medizin wird Glycerin als Arzneimittel gegen das Hirnödem eingesetzt. In Form glycerinhaltiger Zäpfchen wirkt es als Abführmittel.
     
  • Unterhaltung
    Glycerin ist Bestandteil von Flüssigkeiten zur Erzeugung von Bühnennebel im Theater, auf Konzerten oder in der Discothek.

  • Tabak
    Glycerin wird wie Propylenglykol in Zigarettentabak und Shishatabak eingesetzt, um den Tabak feucht zu halten und so die Lagerungsfähigkeit zu verbessern. In Shishatabak werden größere Mengen zugesetzt als im Zigarettentabak, um einen dichteren Rauch zu erzeugen.

  • Haushalt
    Glycerin ist Bestandteil von Schuh- und Lederpflegemitteln. Es trägt dazu bei, das Leder geschmeidig zu halten.

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